Bericht zum Projekt „Partizipatorische Entwicklungsstrategie für die Lausitz“ jetzt online

Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) geförderte Projekt „Partizipatorische Entwicklungsstrategie für die Lausitz“ fokussierte sich auf die Frage, wie der Kohleausstieg in der Lausitz von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zunehmend als Chance wahrgenommen werden könnte. Denn gerade in der Lausitz leistet Kohle seit langem einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und ist aufgrund der historischen Bedeutung für den wirtschaftlichen Aufschwung auch identitätsstiftender Faktor. Dabei geht das Projekt davon aus, dass neben wirtschaftlichen Alternativen zur Kohleindustrie der Ausbau der Infrastrukturen, klug angelegte Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen vor Ort und das Zusammenwirken mit Unternehmen, lokaler Politik und Wissenschaft wesentliche Erfolgsfaktoren für einen gelungenen Transformationsprozess darstellen.

Ziel des Projektes „Partizipatorische Entwicklungsstrategie für die Lausitz“ ist es, Fragen der Kultur und Identität in den Strukturwandelprozess zu integrieren sowie Vertrauen durch Teilhabe und damit Mut und Zuversicht zu fördern. Das Projekt möchte den Umgang mit Perspektivenvielfalt sowie mit Argumenten und Begründungen als Grundlage der Kooperation und Zukunftsgestaltung unterstützen. Im Rahmen des neunmonatigen Projekts haben neben dem Trialog in Berlin zwei Workshops in der Lausitz stattgefunden, auf denen insgesamt ca. 70 Akteure aus Politik & Verwaltung, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie Kulturschaffende anwesend waren. Die große Mehrheit der Teilnehmenden kam aus der Lausitz. Es wurden aber auch explizit externe Akteure hinzugeladen, um auch die überregionale Expertise und Perspektive als Impulsgeber und Reflexionsfläche einzubringen.

Die Ergebnisse der Diskussionen, die Vorstellung verschiedener Beteiligungsprojekte sowie Handlungsoptionen finden Sie zusammengefasst im Bericht.