Trialog-Bericht „Gebäudesanierung – nicht nur gut fürs Klima. Was sind die Zusatznutzen wert?“

Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand Deutschlands „nahezu klimaneutral“ sein. Dazu ist es notwendig, auch ältere Gebäude so zu sanieren, dass sie zu energieeffizienten Gebäuden werden. Derzeit wird jedes Jahr nur etwa 1% der Gebäudehüllenfläche saniert. Warum? Damit Sanierungsmaßnahmen tatsächlich angestoßen und umgesetzt werden, muss die Sanierung im konkreten Fall einen Nutzen für die Gebäudeeigentümer*innen oder dieInvestor*innen bieten.

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Dieser Nutzen wird bisher oftmals auf den Faktor der eingesparten Energiekosten reduziert. Der allein bieten jedoch selten genügend Anreiz für die nötigen, oft anspruchsvollen energetischen Sanierungsmaßnahmen. Bisher werden die sogenannten Zusatznutzen (oftmals auch Multiple Benefits genannt) kaum in den Kosten-Nutzen-Analysen berücksichtigt und kommuniziert.

Wir haben einen Bericht verfasst, der genau diese nicht-energetischen Nutzen der Gebäudesanierung in den Vordergrund rückt.

Der Bericht basiert auf dem Trialog „Gebäudesanierung – nicht nur gut fürs Klima. Was sind die Zusatznutzen wert?“, welcher am 05. September 2019 in Berlin stattfand. 46 Stakeholder aus den Bereich Politik & Verwaltung, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Medien diskutierten unter anderem die Fragen, welche Zusatznutzen der energetischen Gebäudesanierung für die Zielgruppen relevant sind und welche Ansätze es gibt, diese Nutzen zu quantifizieren.

Hier gelangen Sie zum Bericht.

Der Trialog fand im Rahmen des Projekts „Zusatznutzen als Treiber der energetischen Gebäudesanierung“ statt, welches von der HUMBOLDT-VIADRINA gemeinsam mit dem Buildings Performance Institute Europe durchgeführt wird. Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.