Trialoge zur partnerschaftlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Derzeit ist Familienpolitik, insbesondere unter dem Stichwort „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ein gesellschaftliches Dauerthema. Insbesondere die problematischen Aspekte der Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden hervorgehoben. Wie können die Konflikte rund um die Spannungsfelder Erwerbsarbeit, Fürsorge, Zeit und Geld für Familien konstruktiv gelöst werden, ohne Familien zu ökonomisieren und ohne Familien zu traditionalisieren?

Unser Vorschlag, den wir in zahlreichen Trialogen (begonnen 2009 an der Humboldt-Viadrina School of Governance) ausgearbeitet haben, führt dazu den Begriff der Partnerschaftlichkeit ein, der sowohl im persönlichen als auch im gesellschaftlichen und politischen Bereich Anwendung findet. Dabei ist unser Ziel immer, Unterschiedlichkeit und Ebenbürtigkeit miteinander zu verbinden, um individuelle Würde und Unabhängigkeit ebenso zu begünstigen wie produktive freiwillige Kooperation. Zugleich ist Familie ein „öffentliches Gut“ und mindestens so wichtig wie Bildung, Gesundheit, Verkehr und Infrastruktur. Die Prinzipien, nach denen einzelne Familien geordnet bzw. strukturiert sind, werden von der Gesellschaft geprägt und wirken umgekehrt auf sie weiter.

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[+] Trialog: Öffentliche Kommunikation über das Thema Gleichstellung | 21.11.2014
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[+] Trialog: Partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Welche Arbeits(zeit)kultur brauchen wir? | 20.03.2015
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