Die Zukunft der Stadt: Partizipation Stärken

Obwohl die Beteiligung von Anwohner*innen und der Zivilgesellschaft von Seiten der staatlichen Behörden zunehmend akzeptiert ist, stehen beide Städte vor Problemen der Umsetzung von Partizipation auf der lokalen Ebene:

Bürger*innen kritisieren, wie sie von staatlicher Seite informiert werden

Bürger*innen kennen ihre Beteiligungsrechte und -möglichkeiten nicht ausreichend

Bürger*innen sind sich unsicher, wie sie sich zu einem frühen Zeitpunkt im Planungsprozess einbringen können

Das von den Bürger*innen benötigte spezifische Wissen und ihre Kompetenzen bleiben ungenutzt. Stattdessen verbleibt öffentliche Beteiligung auf der Ebene emotionaler Apelle und Proteste.

Im Ergebnis werden die Potenziale, konsensuale Lösungen in konfliktreichen Kontexten der Stadt- und Regionalplanung zwischen den beteiligten Akteuren zu entwickeln, nicht genutzt.

Die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform möchte dieses ungenutzte Potential aufgreifen, um partizipative Prozesse anzuregen, zu begleiten und zu entwickeln. Denn nur somit können Städte wie Berlin von allen Akteuren gemeinsam gestalten werden. Der Austausch zwischen Minsker und Berliner Experten in diesem Projekt soll genau dieses Ziel verwirklichen.