Über das Projekt

Das Projekt „Trialoge für Partizipation in der Stadtentwicklung“ ermöglicht einen Austausch zwischen deutschen und belarussischen Akteuren zum Thema Stadtentwicklung.

Sowohl in Berlin als auch in Minsk starteten in jüngster Zeit Prozesse von Bürgerbeteiligung in der Stadt- und Regionalentwicklung. In 2018 allein, planten staatliche Stellen in Minsk mehr als 60 öffentliche Diskussionen zu ausgewählten Stadtplanungsprojekten. Der Minsker Bürgermeister sprach sich jüngst für mehr Dialog mit Bürger*innen in der Stadtentwicklung aus.

In Berlin wurde 2017 ein Prozess für mehr und bessere Beteiligung angestoßen. Die lokale staatliche Verwaltung in Berlin ist dabei, Leitlinien für Bürgerbeteiligung in einem Partizipationsprozess mit der Stadtgesellschaft zu entwickeln. 

Das Projekt möchte den Austausch von Stakeholdern zu Herausforderungen, Erfahrungen, Risiken und Lösungen von guter Bürger*innenbeteiligung in Stadtentwicklungsprozesse unterstützen. In Minsk, wo die Beteiligungsprozesse noch am Anfang stehen, bedarf es einer besseren Implementierung der legal verankerten Prinzipien der öffentlichen Beteiligung und einer nachhaltigen Entwicklung durch die lokale Verwaltung. Langfristig kann die Etablierung von nachhaltigen und tragfähigen Beteiligungspraktiken im Rahmen der Stadtentwicklung allgemein zu einer besseren Lebensqualität der gesamten Bevölkerung beitragen. 

Im Rahmen des Projektes werden Stakeholder aus der organisierten Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung und Wirtschaft in einem 3-tägigen Trialog in Minsk im Herbst 2019 gemeinsam über nachhaltige Stadtentwicklung beraten. Im Austausch über Problematiken und Handlungsmöglichkeiten der Akteure in Minsk und Berlin werden Expert*innen im Bereich Städteentwicklung und Bürger*innenbeteiligung zusammengebracht.

Stadtentwicklung
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Neubau

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