Veranstaltungsreihe: Neuer Aufbruch für Europa – die SDGs als Chance und Herausforderung für deutsche Politik in Europa

In diesem Jahr werden in der EU wichtige Weichen gestellt: am 26. Mai finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt, am 1. November nimmt die neue Europäische Kommission ihre Arbeit auf und der nächste Mittelfristige Finanzrahmen der EU (MFR 2021 – 2027) soll beschlossen werden. Im Jahr 2020 hat Deutschland zudem die Ratspräsidentschaft inne (Juli – Dezember), was weitere Gestaltungsmöglichkeiten für deutsche Politik in Europa bietet. Die Zukunftsfragen der EU dürfen nicht weiter durch die Brexit-Debatten in den Hintergrund treten.

Im September 2019 findet aber auch das erste VN-Gipfeltreffen zur Überprüfung der Umsetzung der 2015 beschlossenen universellen 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen, den Sustainable Development Goals (SDGs) statt. Deutschland hat sich mit der Neuauflage seiner Nachhaltigkeitsstrategie die Erreichung der SDGs auch in Deutschland und Europa zum Ziel gesetzt. Inzwischen haben sich auch die Staats- und Regierungschefs der EU mit ihrem Beschluss im Europäischen Rat (Oktober 2018) uneingeschränkt zur Umsetzung der 2030 Agenda bekannt und für 2019 eine umfassende Umsetzungsstrategie angemahnt, auch wenn konkrete Schritte weiter auf sich warten lassen.

Beide Herausforderungen, die Zukunft Europas und die Umsetzung der 2030 Agenda, werden bislang zu wenig zusammengedacht. In ihrer Verbindung liegen große Chancen, die aber neues Denken auf allen Seiten erfordern.

 

Um diese Chancen auszuloten starten wir gemeinsam mit dem Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany und der Stiftung Wissenschaft und Politik die neue Veranstaltungsreihe „Neuer Aufbruch für Europa – die SDGs als Chance und Herausforderung für deutsche Politik in Europa“. Unsere erste exklusive Veranstaltung unter dem Titel „Neue Chancen für Wachstum und Globalisierung – Nachhaltigkeit als europäisches Zukunftsprojekt?“ findet am 18. Februar 2019 im Allianz Forum in Berlin statt. Eine zweite Veranstaltung folgt am 7. März 2019 mit dem Schwerpunkt “Nachhaltigkeit als Formel für soziale Gerechtigkeit und inneren Zusammenhalt in Europa”.

Wir möchten einen vertraulichen Raum schaffen, in dem zentrale Persönlichkeiten und Akteure aus Politik & Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft aus verschiedenen Politikfeldern aktiv und offen diskutieren. Wir wollen quer zu politischen Milieus und Akteursgruppen Korridore gemeinsamen Verständnisses erkunden, aber auch unterschiedliche Wege deutlich werden lassen. Wir hoffen, damit auch einen inhaltlichen Impuls für die Debatten im Vorfeld der Europawahl zu setzen.

 

Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.