Unsere Trialoge zur Energiewende

Die im Juni 2011 beschlossene Energiewende stellt Deutschland vor große Herausforderungen, aber auch Chancen. Die Energieversorgung der Zukunft soll nicht nur sicher und wirtschaftlich sein, sondern auch klimaverträglich und kernenergiefrei. Folglich muss der Ausbau der erneuerbaren Energien vorangetrieben, CO2-Emissionen reduziert und Kernkraftwerke innerhalb eines Jahrzehnts abgeschaltet werden – ohne dabei wirtschaftliche und soziale Implikationen außen vor zu lassen.

Für die Realisierung dieser Energiewende bedarf es eines Umdenkens und des Zusammenwirkens aller gesellschaftlichen Kräfte, auch über nationale Grenzen hinaus. Die Trialog-Reihe zur Energiewende setzt sich seit dem Frühjahr 2012 dafür ein, über gesellschaftliche Sektoren hinweg, prinzipielle Weichenstellungen für die Transformation des Energiesystem zu definieren, die auf einem Konsens basieren und nachhaltige Lösungen bieten.

Die Trialog-Veranstaltungen bringen Akteurinnen und Akteure der Energiewende aus Politik, Unternehmenssektor, organisierter Zivilgesellschaft mit Wissenschaft und Medien zusammen. Es wird in einem vergleichsweise kleinen und vertraulichen Rahmen über bestimmte Fragestellungen und sich daran anschließende Handlungsoptionen diskutiert. Durch die Transkription und Auswertung der Diskussionen (unter Beachtung der Chatham-House-Rule) können grundlegende Konsense für die Umsetzung der Energiewende identifiziert und publik gemacht werden. Die Teilnahme von Vertreterinnen und Vertretern europäischer Nachbarländer und international agierender Organisationen wird insbesondere begrüßt. Durch ihre Teilhabe können einerseits die Auswirkungen deutscher Energiepolitik auf Nachbarstaaten besser eingeschätzt und andererseits Grundkonsense auf europäischer Ebene erarbeitet werden.