Die Umsetzung der sozial-ökologischen Transformation war in der Gesellschaft angekommen. Fast alle waren sich einig, dass Klimaschutz ein wichtiges Thema war. Doch die Debatte darum, wie dieser genau aussehen sollte, wurde hitzig geführt („Heizungs-Hammer“, Tempolimit, Klimageld, …).
Das Social Actors Projekt fragte, welche Rolle sozialpolitische Akteure wie Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbände, kirchliche Organisationen, Umweltverbände und die Klimabewegung in der damaligen Klimapolitik-Debatte spielten und welche Rolle sie künftig spielen konnten. In diesem von der Allianz Stiftung geförderten Projekt beschäftigten wir uns mit dieser Fragestellung und trugen Meinungen, Erfahrungen, Erfolgsgeschichten und Fehlschläge zusammen.
Dazu führten wir im Rahmen dieses Projekts über 30 Interviews mit Vertreterinnen von großen zivilgesellschaftlichen Akteuren durch. Außerdem fragten wir Menschen aus Stiftungen und Netzwerken sowie Wissenschaftlerinnen nach ihren Einschätzungen.
Die sozio-politischen Akteure in Deutschland arbeiteten zunehmend zusammen, um die sozio-ökologische Transformation voranzubringen. Wir ergründeten die Chancen dieser Bündnisse und Allianzen, um Ratschläge und positive Beispiele zur Verfügung zu stellen. In einem Workshop im Juni diskutierten wir ein Thema, das in fast allen Interviews prominent angesprochen worden war: das Spannungsfeld zwischen Zentrale und Mitgliederbasis bzw. Beschäftigten. Ziel des Workshops war es, den Teilnehmenden Impulse für die tägliche Arbeit mitzugeben, Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Akteuren anzubieten und Tipps auszutauschen.
Alle Ergebnisse des Projekts wurden in unserem Abschlussbericht zusammengefasst.
01/2023 – 08/2023
Gerd Leipold
Julia Horn
Spannend war die Einschätzung zum Klimageld, konnte hier für unsere eigene Positionsfindung etwas mitnehmen.
Mich hat das bekräftigt, mehr dafür zu kämpfen sozial-ökologische Themen auch auf der obersten Ebene kommunizieren zu können.
Insbesondere die Anregungen von zum Klimageld werde ich in meine Arbeit integrieren, da es unsere Kernkompetenz – soziale Gerechtigkeit – streift. Falls dazu in Zukunft ein gemeinsames Engagement der Organisationen angestrengt werden sollte, wäre ich sehr gerne involviert.
Der Workshop hat mir neue Kontakte zu relevanten Stakeholdern verschafft und insbesondere die Sichtweise von Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden noch einmal verständlicher gemacht. Beides ist für mich sehr hilfreich.
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