Impact Cities

Impact Cities ist ein Projektkonsortium aus den solidarischen europäischen Städten Berlin, Villeurbanne, Lyon, München, Athen, Utrecht und Zagreb, dem französischen Städtebündnis ANVITA, dem zivilgesellschaftlichen Netzwerk From the Sea to the City und den NGOs Berlin Governance Platform und Inter Alia. Wie bereits das Vorgängerprojekt Cities4Refugees verfolgt auch das zweijährige Projekt Impact Cities das Ziel, eine strategische Vernetzung, Best- Practice Austausch und Zusammenarbeit von europäischen Kommunen und Zivilgesellschaft im Bereich der EU-Migrations- und Integrationspolitik zu ermöglichen.

Impact Cities“ startete im April 2026 und sieht eine Reihe von analogen und digitalen Events über einen Zeitraum von insgesamt 12 Monaten vor. Das Projekt stärkt die Rolle von Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in der europäischen Migrations- und Asylpolitik und stellt dabei die Weiterentwicklung des 2021 gegründeten Städtenetzwerks International Alliance of Safe Harbours (IASH) in den Mittelpunkt: neue Kommunen sollen dazugewonnen werden, der Wissensaustausch zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft wird ausgebaut und die politische Arbeit des Netzwerks gestärkt. Darüber hinaus wird die enge Partnerschaft mit dem zivilgesellschaftlichen Netzwerk From the Sea to the City (FS2C) fortgeführt. Durch Workshops, Vor-Ort-Besuche und Politikdialoge begleitet das Projekt Kommunen dabei, die Umsetzung des reformierten Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) aktiv mitzugestalten – für bessere Aufnahmebedingungen, starke Integrationsangebote und eine gut hörbare kommunale Stimme in der europäischen Flucht- und Migrationspolitik.

Die Berlin Governance Platform ist als Teil des Projektkonsortiums sowohl für die Event-Organisierung als auch für eine strategische Beratung der kommunalen Partner*innen zuständig.

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EIn Foto der Teilnehmenden einer Cities4Refugees Konferenz in Zagreb 2023. Um Vernetzung & Zusammenarbeit im Bereich EU-Migrationspolitik voranzutreiben, haben sich Städte & NGOs mit einer CERV-Förderung als Cities4Refugees zusammengetan.

AKTIVITÄTEN

  1. Kick-Off-Meeting: GEAS-Auswirkungen auf Städte in EU-Ländern mit Außengrenze

    Zum Auftakt des Projekts trafen sich die Impact Cities-Partner:innen für zwei Tage in Athen mit griechischen Kommunal- und Zivilgesellschaftsakteur*innen, um die Auswirkungen des EU-Pakts insbesondere auf Kommunen in Nähe zur EU-Außengrenze zu diskutieren. In den Panels ging es um Spannungen zwischen zentralisierter und nationaler Migrationssteuerung und lokaler Integrationsarbeit, gute kommunale Praxisbeispiele sowie die zunehmende Kriminalisierung der solidarischen Zivilgesellschaft. 

    Host: Inter Alia

  2. Digitales öffentliches Auftakttreffen: Städte und Zivilgesellschaft in der GEAS-Umsetzung

    Die GEAS Reform ist am 12.6.2026 offiziell in Kraft getreten. Jetzt gilt es, sich gemeinsam auf ihre Auswirkungen vorzubereiten. Gemeinsam mit Charlotte Labrosse (ECRE), Anna Gruber (Collective Aid) und Niels Tubbing (Stadt Amsterdam) haben wir diskutiert, welche Warnsignale jetzt schon sichtbar werden, über welche Instrumente wir für ein effektives Monitoring verfügen, und wie Städte und Zivilgesellschaft sich jetzt gemeinsam für geflüchtete Menschen engagieren können. 

    Host: Berlin Governance Platform & Inter Alia

  3. Vor-Ort-Besuch in Zagreb: Kommunale Ansätze in einem Transitland
  4. Webinar: Best-Practice-Austausch zur Unterstützung von Personen ohne Aufenthaltsstatus
  5. Vor-Ort-Besuch in Lyon/Villeurbanne und Peer-Austausch: Kommunale Best Practices
  6. Webinar: Aus Erfahrungen lernen – Erschließung von EU-Fördermitteln für lokale Migrationsarbeit
  7. Konferenz: Städte und der Solidaritätsmechanismus – Monitoring von Relocations und finanziellen Beiträgen
  8. Webinar: Die Rolle der Städte in der Umsetzung des EU-Solidaritätsmechanismus
  9. Austausch- und Engagement-Mission nach Brüssel: Die Auswirkungen des Pakts und der Solidaritätszusagen
  10. Abschlusskonferenz: Höchstmögliche Standards in der GEAS-Umsetzung wahren
LAUFZEIT04/2026 - 03/2028
FÖRDEREREuropäische Union, CERV-Programm

WEBSITE

tba

TEAM & KONTAKT

Lea Rau

PARTNER

  • Stadt Berlin – Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und AntidiskriminierungDeutschland
  • Stadt Utrecht, Niederlande
  • Stadt Zagreb, Kroatien
  • From the Sea to the City, europaweit
  • Inter Alia, Griechenland
  • ANVITA, Frankreich
  • Stadt München, Deutschland
  • Stadt Athen, Griechenland
  • Stadt Villeurbanne, Frankreich
  • Stadt Lyon, Frankreich

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