Was ist Transdisziplinarität? Neues Buch zu transdisziplinärer Didaktik erschienen

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Ein Kernthema der HVGP ist die Förderung von Transdisziplinarität. Im Gegensatz zu Inter- oder Multidisziplinarität bezieht Transdisziplinarität Wissen und Erfahrungen ein, die außerhalb des Wissenschaftssystems entstehen. Transdisziplinäre Forschung befragt nicht nur andere Akteure, sondern bezieht diese von Anfang an in den Forschungsprozess mit ein. Im Transcript Verlag ist ein neues Buch zur transdisziplinären Didaktik erschienen und alle Kapitel sind über open access frei zugänglich. Das Handbuch greift die Debatte um Reallabore, Citizen Science und Co-creation auf und behandelt zentrale Begriffe und neue Ansätze in ausführlichen Beiträgen von ausgewiesenen Expert*innen. Die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform widmet sich schon seit langem der Erprobung von transdisziplinären Multi-Akteurs-Formaten. Basierend auf diesen Erfahrungen hat Gesine Schwan, Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform ein Kapitel zur Frage „Was ist und wozu dient Transdisziplinarität“ beigesteuert.

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Neue Visualisierung: Städte und zivilgesellschaftliche Netzwerke für ein Welcoming Europe

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Städte und Kommunen in ganz Europa haben in den letzten Jahren ihre freiwillige Bereitschaft gezeigt Schutzsuchende aufzunehmen. Diese aufnahmebereiten Kommunen werden immer zahlreicher und sie stehen, zusammen mit den vielen Gruppen der Zivilgesellschaft, für ein solidarisches Europa, das Menschenrechte achtet und Verantwortung für den Schutz von Menschenleben übernimmt. Wir sind davon überzeugt, dass es wichtig ist, diese Akteure länderübergreifend zu vernetzen und strategische Partnerschaften zu stärken. Nur so kann eine kohärente europäische Strategie entwickelt werden, die es schafft die europäische Migrations- und Asylpolitik nachhaltig zu veränderen und mit Menschenrechten in Einklang zu bringen.

Um die vielen bereits bestehenden Netzwerke von aufnehmbereiten Städten, Kommunen und der Zivilgesellschaft zu visualisieren, haben wir in den letzten Monaten an einer Netzwerk-Karte gearbeitet.

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Von der Festung zum sicheren Hafen. Welche Möglichkeiten sicherer und geordneter Fluchtwege gibt es?

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Seit 2015 ist die Rede von der vermeintlichen Flüchtlingskrise allgegenwärtig. Nach Angaben des UNHCR waren Ende 2020 über 80 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, die meisten von ihnen schaffen es jedoch nicht nach Europa und verbleiben im globalen Süden. Tatsächlich besteht die Krise im fehlenden Zugang zu Schutz über regulierte, sichere Wege nach Europa. Allein im ersten Halbjahr 2021 sind mehr als 110 Menschen auf dem Weg in die EU im Mittelmeer gestorben. Neben einer Verbesserung der politischen, kulturellen und ökonomischen Teilhabe von Schutzsuchenden in Erstzufluchtsländern außerhalb Europas bedarf es dauerhafter, nachhaltiger und solidarischer Lösungen und Instrumente in Europa, um der Herausforderung von Flucht- und Migrationsbewegungen zu begegnen. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Ausweitung humanitärer Aufnahmeprogramme als sichere Einreisealternativen und die Stärkung der Rolle von Städten und Kommunen bei der Flüchtlingsaufnahme.

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